Prof. Dr. Bernhard Fresacher

Texte

"Liebesbeziehungen: ein Ärgernis?"

Die Katholische Kirche diskutiert ihre Sicht auf die Realitäten gelebter Liebesbeziehungen. Dieser Diskussion ist ein beherzter Griff in die eigene theologische Tradition zu wünschen. Er könnte helfen, das Auf und Ab intimer Liebe als einen Ort göttlicher Offenbarung wieder zu entdecken.

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"Religion und Kommunikation"

Die Theologie teilt das Interesse an Kommunikation mit anderen. Dieses Interesse trägt die Signatur der modernen globalisierten Mediengesellschaft. Was nicht kommuniziert wird, und wer nicht kommuniziert, kommt nicht vor.

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"Der Gottmensch als Paradigma der Unterscheidung"

Die eigentümliche Einheit des Unterschieds von göttlichen und nicht göttlichen Eigenschaften, die das Christentum für Jesus Christus im Unterschied zu anderen Religionen beansprucht, gehört ohne Zweifel zu den erklärungsbedürftigsten theologischen Figuren.

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"Zwischenstation zum Glück"

Gerade mit Blick auf die Jugend wird die Moderne heute als Suchbewegung beschrieben, in der jedem Menschen individuell zugemutet wird, sein eigenes Leben zu bestimmen. Die größte Befürchtung besteht darin, das Eigene könnte sich als Kopie herausstellen. Religion erscheint als eine Möglichkeit, um zu zeigen, dass man anders ist.

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"Religion nach der Aufklärung"

„Wer glaubt, hört auf zu denken!“ So lautet, kurz und bündig auf einen Satz gebracht, einer der religionskritischen Haupteinwände gegen das Christentum – und im Prinzip gegen jede Religion: aufgeklärte Menschen glauben nicht an Wunder, sie glauben nicht an übernatürliche Kräfte.

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"Neue Sprachen für Gott"

An der Gottesrede scheiden sich die Geister: an der Rede von Gott und der Rede im Namen Gottes. Seit jeher üben Äußerungen, die Gott im Munde führen, Formen, in denen Gott zu Wort kommt, nicht nur sprachliche, sondern auch Bilder, Töne, Räume, Gesten, Handlungen, eine eigene Macht aus.

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"Religion und Humor"

Die Religion braucht den Humor. Denn Lachen beflügelt den Geist, entschärft Konflikte und wirkt antifundamentalistisch. Der Fundamentalismus versteht keinen Spaß.

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"Religion und Liebe"

Dass Paar- und Familienbeziehungen heute selbstverständlich auf Liebe gründen – und zwar im romantischen Paradigma – bringt sowohl neue Freiheiten als auch neue Bedrängnisse. Mit dieser Situation unlösbar verbunden ist ebenso die neue Bedeutung von Religion. Sie ordnet nicht mehr die Individuen in ein metaphysisch abgesichertes ontologisches Ganzes ein, sondern die Individuen ordnen ihrerseits Religion in ihr biografisch angelegtes Ganzes des eigenen Lebens ein.

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"Anderl von Rinn"

Vom Ende einer Ritualmord-Tradition im österreichischen Tirol berichtet mein Buch „Anderl von Rinn. Ritualmordkult und Neuorientierung in Judenstein 1945-1995“. Der vollständige Text ist nun hier verfügbar.

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"Ökumene im Blick auf Jesus Christus"

Dass die Religion Menschen und Kulturen entzweit, dafür gibt es immer weniger Verständnis in unserer Welt heute. Die Trennungen, die vom Religiösen ausgehen und unter denen die Religionen leiden, sorgen für Ängste und Befürchtungen. Das religiöse Gefühl lässt sich leicht erhitzen und das fromme Wort sich leicht zum Exzess gebrauchen. Weil es ums Ganze geht, treibt es auseinander …

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